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Mittwoch, 28. März 2012, 10:01

Bewährungsstrafen im Prozess um Luxair-Absturz

Zitat

LUXEMBURG - Zehn Jahre nach dem Absturz eines Luxair-Flugzeugs mit 20 Toten ist der Pilot der Unglücksmaschine zu dreieinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er habe sich der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Prosper Klein am Dienstag im Bezirksgericht in Luxemburg. Zudem muss der Pilot eine Geldstrafe von 4000 Euro zahlen


zum ganzen Bericht

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Mittwoch, 28. März 2012, 10:44

Ich bin gespannt auf die Begründung, welche zur Verurteilung der Mechaniker geführt hat. :hm:
Könnte starke Auswirkungen auf die in einer MO beschäftigten Schrauber haben, :pfeif:
da MO und Operator, laut EASA, getrennt sein müssen.

Sollte einer die Urteilsbegründung finden, die die Mechaniker betrifft, bitte melden. Bis lang nur alles sehr oberflächlich und damit nicht sehr hilfreich.

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Montag, 2. April 2012, 09:25

Zitat

Der heute 36-jährige Pilot hatte schwere Pilotenfehler begangen. Er hatte kurz vor dem Absturz die Schubhebel der Fokker 50 nach hinten gezogen, um rasch an Tempo und Höhe zu verlieren. Die gewählte anormale Propellerstellung - eine Art Schubumkehr - darf aber nur am Boden zum starken Abbremsen benutzt werden.
Sollten solche Schubumkehreinstellungen nicht nur dann möglich sein, wenn das Fahrwerk Kontakt mit dem Boden hat? Oder ist der Bericht hier ungenau?

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Montag, 2. April 2012, 09:37

Zitat

Sollten solche Schubumkehreinstellungen nicht nur dann möglich sein, wenn das Fahrwerk Kontakt mit dem Boden hat? Oder ist der Bericht hier ungenau?


Eigentlich ja, aber bei diesem Maschinentyp ist das wohl möglich, aber es gab ein Kit zu umrüsten um dieses zu verhindern.
Leider war die Installation kein muß, sondern nur ein Vorschlag Seitens des Herstellers. :nein: Warum anzieht sich meiner Kenntnis.
Ist aber der Grund warum Techniker wegen Unterlassung bestraft wurden.

Viele Grüße