Helvetic Airways stellt Linienverkehr ein - Nur noch Wetlease- und Charterbetrieb
ZÜRICH - Angesichts der anhaltend hohen Treibstoffpreise hat Helvetic Airways beschlossen, ihre gesamte Flotte von vier Fokker 100 nur noch im Wetlease- und Charterbetrieb einzusetzen. Die schweizerische Fluggesellschaft mit Sitz in Kloten wird daher nach Ende des Sommerflugplans 2008 das Liniengeschäft aufgeben.
Betroffen von der Neuausrichtung sind die Verbindungen nach nach Brindisi, Catania, Lamezia Terme, Palermo und Jerez de la Frontera. Verwaltungsratspräsident Leonardo De Luca nannte als Grund für die Entscheidung die stark gestiegenen Treibstoffpreise. Im Gegensatz zu den Wetlease-Flügen für Swiss sei auf den eigenen Strecken kein Geld mehr zu verdienen.
Das Ende des Linienverkehrs kommt rund fünf Jahre nach dem Erstflug nicht überraschend. So wurde dieses Jahr nur noch ein einziges Helvetic-Flugzeug im Linienverkehr eingesetzt. Derzeit sind neben der Linienmaschine drei Fokker 100 als Wetlease bei Swiss unter Vertrag. Der Personalstamm von 125 Mitarbeitern soll weiterhin unverändert bleiben, teilte die Fluggesellschaft am Freitag mit.