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Französische Piloten sollen erst mit 65 in Rente - Streik verschoben
PARIS (dpa) - Ein für die nächsten Tage geplanter Streik von Piloten und Kabinenpersonal der Air France wegen einer von der Nationalversammlung beschlossenen Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 65 Jahre soll jetzt erst einen Monat später stattfinden. Nach Angaben der Gewerkschaften der französischen Fluggesellschaft vom Samstag soll die Entscheidung der zweiten Parlamentskammer, des Senats, und einer paritätischen Kommission aus Senat und Nationalversammlung abgewartet werden.
Auf die Senatoren solle zwischenzeitlich Druck ausgeübt werden, damit sie die Neureglung zu Fall bringen. Deren Entscheidung wird für Ende November oder Anfang Dezember erwartet, deshalb drohen die Gewerkschaften jetzt mit Arbeitskampfmaßnahmen vom 5. bis 8. Dezember. Zuvor war der Streik zwischen dem 4. und 8. November vorgesehen.
Piloten und Kabinenpersonal der Air France sollen erst mit 65 Jahren in Rente gehen können. Diese Neuregelung im Rahmen eines Gesetzentwurfs zur Sozialversicherung hatte die Nationalversammlung in der Nacht zum Samstag verabschiedet. Bisher lag die Altersgrenze für Piloten bei 60 und für Flugbegleiter bei 55. Bei Flügen mit Co- Pilot soll nur einer der beiden Piloten älter als 60 Jahre sein. Die Gewerkschaften von Air France bezeichneten die Neuregelung als "inakzeptabel und gefährlich".
Quelle: aero.de
Ist es nicht in bestimmten Ländern auch festgelegt, dass die Cockpit Crew zusammen nicht älter als 120 Jahre alt sein darf?


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Air France erwartet heftigen tagelangen Pilotenstreik
PARIS (dpa) - Air France erwartet nach eigenen Angaben einen heftigen Pilotenstreik mit "sehr starken Auswirkungen" auf den Flugverkehr. Die Piloten wollten vom Freitagmorgen bis zum Montag um Mitternacht die Arbeit niederlegen, teilte die französische Fluggesellschaft am Mittwochabend in Paris mit.
Für Freitag sei mit dem Ausfall der Hälfte der 760 Mittelstreckenflüge und 73 Langstreckenflüge zu rechnen. Danach könnte es noch größere Ausfälle auf Langstrecken kommen. Die Passagiere könnten sich im Internet (www.airfrance.fr) auf dem Laufenden halten. Der Protest richtet sich gegen die geplante Rentenreform mit einer Verschiebung des Rentenalters von 60 auf 65 Jahre.
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Air France streicht wegen Pilotenstreik hunderte Flüge
PARIS (dpa) - Die französische Fluggesellschaft Air France hat am Freitag wegen eines Pilotenstreiks mehrere hundert Flüge gestrichen. Ein großes Chaos blieb jedoch zunächst aus. Viele Passagiere hätten sich auf die Ausfälle eingestellt, sagte ein Unternehmenssprecher. Von den 760 Kurz- und Mittelstreckenverbindungen am Freitag musste Air France nach eigenen Angaben jede zweite streichen. Von den 73 Langstreckenflügen sollten rund 30 ausfallen. Darüber hinaus seien auch kurzfristige Flugstreichungen und Auswirkungen auf die Partnernetze möglich, hieß.
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